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     KLAUSELN BERECHNEN


 

Achtung:
Auch hier gilt: führen Sie den Menüpunkt "Klauseltexte berechnen" - "Berechnen" bei vollständig ausgefüllten Zeugnissen jedenfalls aus, sie haben nur Vorteile von dieser Aktion! Beachten Sie bitte, dass die berechneten Klauseln nur einen - allerdings begründeten! - Vorschlag darstellen, sie könnten jederzeit von Ihnen übersteuert werden!


Wählen Sie im Top-Level-Menü < Beurteilung >, anschließend im Navigationsbaum < Zeugnisse > und dann die Aktion "Klauseltexte berechnen". Sie können diese Aktion sowohl für einzelne Schüler bzw. Schülerinnen oder als Massenaktion für alle SchülerInnen nach angelegter Zeugnisart getrennt ausführen.

Nachdem Sie die gewünschten SchülerInnen markiert haben, wählen Sie die Schaltfläche "Berechnen". Dies erzeugt die gängigen und berechenbaren Klauseln aus der Zeugnisformularverordnung.


 

Die meisten verfügbaren Klauseln sind "berechenbare" Klauseln. Daneben gibt es noch ein paar "nicht berechenbare/manuelle" Klauseln, die nicht eingetragene Merkmale oder Ereignisse abfragen, sondern einfach nur manuell vom User bzw. von der Userin zugewiesen werden. Beim Klick auf den Button "Berechnen" werden Sie gewarnt, dass alle berechenbaren Klauseln dabei neu berechnet und überschrieben werden. Nicht berechenbare Klauseln, die Sie vielleicht vorher manuell zugewiesen haben, bleiben erhalten.

Manuell zuordnen bedeutet, dass Sie für die markierten Schüler im rechten Fenster den gewünschten Klauseltext auswählen, ggf. Platzhaltertexte wie $V{KlasseSchulstufe} durch den richtigen Text ersetzen und dann - im Unterschied zu "Berechnen" - auf die Schaltfläche "Zuordnen" klicken.

Kontrollieren Sie bitte in Sonderfällen die berechneten Klauseln genau. So gibt es an Sonderschulen die Klauseln für ausgezeichneten oder guten Erfolg oder auch für eine Wiederholungsprüfung nur bei Sonderschulen, die nach dem Lehrplan der HS/NMS oder PTS geführt werden bzw. Fachlehrersystem und nicht nach Klassenlehrersystem geführt werden. Für eine solche Steuerung benötigen Sie die Klassenart 3 unter SJ-Beginn - Klassen und Gruppen - Klassen pflegen. (Unter Umständen kann die Erfolgsberechnung auch mit der Lehrplanfestlegung umgangen werden.):

Weiters wird z. B. ein fälschlicherweise angelegtes Jahreszeugnis bei einem/r außerordentichen Schüler/in automatisch in eine Schulbesuchsbestätigung (Zeugnisart) umgewandelt. Schulbesuchsbestätigungen haben übrigens keine Erfolgs-Klauseln, solche werden also mit dieser Aktion auch gleich entfernt.

In weiterer Folge werden bei der Verwendung von 2 Leistungsniveaus an PTS (s. Leistungsgruppen zuweisen) die Abkürzungen "LnE" und "LvB" erklärt - und zwar in der Fußzeile.


Achtung:
Kinder, die ein eingetragenes aufrechtes Ereignis "SPF" haben, die also in mindestens einem Fach nicht nach dem Lehrplan der Volksschule unterrichtet und beurteilt werden, können in der 4. Klasse VS im Normalfall kein Jahres- und Abschlusszeugnis erhalten, da sie die Schulart VS nicht erfolgreich abgeschlossen haben. Derzeit wird dieser Fehler noch nicht abgefangen.


In niederorganiserten Schulen - im Bsp. eine einklassige VS (Klassenname: 1.) - kann es folgende Konstellation geben, die aber korrekt sind; das Kind könnte "in die Stadt" übersiedeln und dort die 4. Klasse besuchen:


 

(Übertritts-)Berechtigungen der Klassenkonferenz

Wenn ein Schüler/eine Schülerin "pardoniert wird", wenn also die Klassenkonferenz den Aufstieg trotz Nicht genügend in einem Fach beschließt, könnten Sie diese Aufstiegsklausel natürlich manuell zuweisen. Besser ist aber jedenfalls die Lösung, dass Sie ein Ereignis "Notenkonferenz" mit "Aufstieg" eintragen - achten Sie auf den Eintrag im Feld "am/von": hier muss das Zeugnisdatum hinterlegt werden, damit Ereignisse für die Klauselberechnung ausgewertet werden können:
    
 
Am elegantesten ist aber die Lösung über die --> Konferenzmaske.

Mit dem Ereignis "Notenkonferenz Folgeschule" zum Zeugnisdatum können Sie bei fehlender notenmäßiger Aufnahmsvoraussetzung Entscheidungen der Klassenkonferenz hinterlegen, dass jemand voraussichtlich für die angestrebte Schulart geeignet ist. S. dazu auch SchOG § 40, § 55, § 68 sowie § 5 Abs. der Verordnung über die Aufnahms- und Eignungsprüfungen.

Für SchülerInnen, die notenmäßig die Aufnahmsvoraussetzungen der weiterführenden Schulen erfüllen, bedarf es keiner Klausel - so die derzeitige Interpretation des Passus "gegebenenfalls", gleichbedeutend mit "wenn es zutrifft".

Für Aufnahmsbewerber/innen, denen diese Voraussetzung fehlt, kann die Klassenkonferenz unter den entsprechenden Bedingungen einen Konferenzbeschluss fassen, dass der Schüler/die Schülerin auf Grund seiner/ihrer sonstigen Leistungen mit großer Wahrscheinlichkeit den Anforderungen der angestrebten Schulart genügen wird. Im Falle einer positiven Entscheidung der Klassenkonferenz wird die Klausel für die angestrebte Schulart aufgedruckt.

Die angegebenen Klauseln lt. Zeugnisformularverordnung für o. genannte Fälle:

  • VS -> AHS (1.): Er/Sie erfüllt die Voraussetzung für die Aufnahme in die 1. Klasse der allgemeinbildenden höheren Schule.   
  • NMS -> AHS (3.) - aufgrund SchOG § 40 textlich angelehnt: Er/Sie erfüllt die Voraussetzung für die Aufnahme in die 3. Klasse der allgemeinbildenden höheren Schule.   
  • HS/NMS/PTS -> AHS (5.): Er/Sie erfüllt die Voraussetzungen für die Aufnahme in die 5. Klasse der allgemein bildenden höheren Schule.   
  • HS/NMS -> BHS: Er/Sie erfüllt die Voraussetzungen für die Aufnahme in den I. Jahrgang einer berufsbildenden höheren Schule.  
  • HS -> LEBA-LG2: Er/Sie erfüllt hinsichtlich des/der Pflichtgegenstandes/Pflichtgegenstände ......................... die Aufnahmsvoraussetzungen in die 1. Klasse einer höheren Anstalt der Lehrerbildung und der Erzieherbildung.  
  • NMS -> LEBA-g: Er/Sie erfüllt die Voraussetzungen für die Aufnahme in die 1. Klasse einer höheren Anstalt der Lehrerbildung und der Erzieherbildung.  
  • NMS -> BMS: Er/Sie erfüllt die Voraussetzungen für die Aufnahme in die 1. Klasse einer mindestens dreijährigen berufsbildenden mittleren Schule.

Allfällige Ablehnungen der Klassenkonferenz müssen mit der entsprechenden Entscheidung (Nichtberechtigung) am Tag nach der Notenkonferenz ausgegeben werden. Bis zur vollständigen Implementierung dieser Entscheidungen in Sokrates werden Ihnen temporär --> hier die Ablehnungsentscheidungen als Wordformular zur Verfügung gestellt (=> Nicht berechtigt ...).

Gängige Klauseltexte 

Folgende gängigen Klauseltexte sind derzeit verfügbar, wobei bei Berechung die Platzhalter "$V{..." entsprechend ersetzt werden. Bei manuellem "Zuordnen" muss der Platzhalter in Bezug auf Gegenstand oder Stufe und Klasse durch den richtigen Wert überschrieben werden:

  • AufstiegJa:
    Der Schüler ist gemäß § 25 des Schulunterrichtsgesetzes zum Aufsteigen in die ... Klasse (... Schulstufe) berechtigt.
      
  • Aufst.Ber. (--> auf Grund SchUG § 25 Abs. 2 lit. a bis c; z. B. auf Grund der Feststellung der Klassenkonferenz trotz der Beurteilung mit Nicht genügend in einem Pflichtgegenstand):
    Der Schüler ist gemäß § 25 des Schulunterrichtsgesetzes zum Aufsteigen in die ... Klasse (... Schulstufe) berechtigt.
      
  • AufstiegJAWied:
    Der Schüler ist gemäß § 25 in Verbindung mit § 27 Abs. 2 letzter Satz des Schulunterrichtsgesetzes zum Aufsteigen in die ... Klasse (... Schulstufe) berechtigt.
      
  • ErfolgAbschlWied:
    Der Schüler wurde im Schuljahr ... im Pflichtgegenstand ... mit Sehr gut/Gut/Befriedigend beurteilt und hat somit gemäß § 25 Abs. 1 letzter Satz des Schulunterrichtsgesetzes die letzte Schulstufe erfolgreich abgeschlossen.
      
  • AufstiegNEIN:
    Der Schüler ist gemäß § 25 des Schulunterrichtsgesetzes zum Aufsteigen in die ... Klasse (... Schulstufe) nicht berechtigt.
      
  • AO_Nicht_Beurteilt:
    Der Schüler wurde im Pflichtgegenstand/in den Pflichtgegenständen ... gemäß § 22 Abs. 11 des Schulunterrichtsgesetzes nicht beurteilt.  
      
  • AHS-Aufstieg (--> trotz einer Beurteilung in Deutsch, Lesen, Schreiben und (oder) Mathematik mit Befriedigend in der VS):
    Der Schüler erfüllt die Voraussetzung für die Aufnahme in die 1. Klasse der allgemeinbildenden höheren Schule.
      
  • BHS-Aufstieg HS (--> trotz Beurteilung leistungsdifferenzierter Pflichtgegenstände in der mittleren Leistungsgruppe mit „Befriedigend” bzw. in (nur) einem differenzierten Pflichtgegenstand nach der grundlegenden Allgemeinbildung):
    Der Schüler erfüllt die Voraussetzungen für die Aufnahme in den I. Jahrgang einer berufsbildenden höheren Schule.
      
  • AHS-Aufstieg HS (--> trotz Beurteilung leistungsdifferenzierter Pflichtgegenstände in der mittleren Leistungsgruppe mit „Befriedigend” bzw. in (nur) einem differenzierten Pflichtgegenstand nach der grundlegenden Allgemeinbildung):
    Der Schüler erfüllt die Voraussetzungen für die Aufnahme in die 5. Klasse der allgemein bildenden höheren Schule.
      
  • 3BM-Aufstieg HS (--> trotz Beurteilung "Genügend" in (nur) einem leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstand nach der grundlegenden Allgemeinbildung):
    Der Schüler erfüllt die Voraussetzungen für die Aufnahme in die 1. Klasse einer mindestens dreijährigen berufsbildenden mittleren Schule.
      
  • Nicht erf. Abschl.:
    Der Schüler hat gemäß § 25 des Schulunterrichtsgesetzes die ... Klasse (... Schulstufe) nicht erfolgreich abgeschlossen.
      
  • Wiederholung:
    Der Schüler ist gemäß § 27 Abs. 1 des Schulunterrichtsgesetzes berechtigt, die ... Klasse (... Schulstufe) zu wiederholen.
      
  • Freiw. Wiederholung:
    Der Schüler ist gemäß § 27 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes berechtigt, die ... Klasse (... Schulstufe) zu wiederholen. Eine nochmalige freiwillige Wiederholung ist nicht zulässig.
      
  • Wiederholungs Pr.:
    Der Schüler ist gemäß § 23 Abs. 1 des Schulunterrichtsgesetzes zur Ablegung einer Wiederholungsprüfung aus dem Pflichtgegenstand ... berechtigt.
      
  • Wiederholungs PrFG:
    Der Schüler ist gemäß § 23 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes zur Ablegung einer Wiederholungsprüfung aus dem Freigegenstand ... berechtigt.
      
  • NtPr:
  • Der Schüler wurde zur Ablegung einer Nachtragsprüfung aus ... bis spätestens ... zugelassen.
      
  • Ausgez. Erfolg:
    Der Schüler hat gemäß § 22 Abs. 2 lit. g des Schulunterrichtsgesetzes die ... Klasse (... Schulstufe) mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen.
      
  • Guter Erfolg:
    Der Schüler hat gemäß § 22 Abs. 2 lit. h des Schulunterrichtsgesetzes die ... Klasse (... Schulstufe) mit gutem Erfolg abgeschlossen.
       
  • ErwBereich PTS:
    Der Schüler wurde im alternativen Pflichtgegenstand ... /in allen alternativen Pflichtgegenständen des Fachbereiches ... im Gesamtausmaß von ... Wochenstunden - auch nach dem Lehrplan des Erweiterungsbereiches zur Gänze unterrichtet.
      
  • Schulstufe 8 abg. (--> für Schüler, die nach pos. Abschluss der 7. Schulstufe in die PTS aufgenommen wurden und diese nun erfolgreich abgeschlossen haben)
    Der Schüler hat die 8. Schulstufe gemäß § 28 Abs. 3 des Schulunterrichtsgesetzes erfolgreich abgeschlossen.
      
  • ASO 31d:
    Der Schüler hat gemäß § 31d des Schulunterrichtsgesetzes in ... am Unterricht der ... Schulstufe teilgenommen.
       
  • Schulpfl. beendet:
    Der Schüler hat die allgemeine Schulpflicht gemäß § 3 des Schulpflichtgesetzes 1985 mit Ende des Schuljahres ... beendet.
      
  • Höchstdauer übers.:
    Der Schüler hat mit Ende dieses Schuljahres infolge Überschreitens der gemäß § 32 des Schulunterrichtsgesetzes zulässigen Höchstdauer gemäß § 33 Abs. 2 lit. d des Schulunterrichtsgesetzes aufgehört, Schüler dieser Schule zu sein.
      
  • Befrei.Pflichtgeg:
    Der Schüler wurde von der Teilnahme am Pflichtgegenstand ... gemäß § 11 Abs. 6/Abs. 7 des Schulunterrichtsgesetzes.
      
  • UntInFremdsprache:
    Der Pflichtgegenstand/Die Pflichtgegenstände ... wurde/n gemäß § 16 Abs. 3 des Schulunterrichtsgesetzes in der lebenden Fremdsprache ... unterrichtet.
       
  • Abmeld.Schulbesuch:
    Der Schüler hat sich gemäß § 33 Abs. 2 lit. a des Schulunterrichtsgesetzes mit ... vom Schulbesuch abgemeldet.


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