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Projektsziele: Die Freihaltung von Wildbachgerinnen vor abflußhemmendem Uferbewuchs und Gegenständen (Holz, etc.), welche in Wildbachgerinnen abgelagert sind, ist eine der wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen des umfassenden Schutzes vor Überflutungen, Überschotterungen und Vermurungen durch Wildbäche. Zahlreiche derartige Ereignisse in der Vergangenheit haben gezeigt, dass der Anteil an Wildholz in Wildbachgerinnen das Schadensausmaß wesentlich beeinflusst hat und auch die Schutzfunktionalität von Bauwerken der Wildbachverbauung bzw. die Funktionsfähigkeit von Brückendurchlässen sowie das Fassungsvermögen von Wildbachgerinnen eng mit dem Anteil an mittransportiertem Holz verbunden war.
Auch das frühzeitige Erkennen von negativen Entwicklungstendenzen in Wildbacheinzugsgebieten und die Dokumentation des Erhaltungszustandes der Schutzbauten ist ein wesentlicher Punkt des präventiven Schutzes.
Durch die EDV-Anwendung "Wildbachbetreuung" soll die Dokumentation und Beseitigung der Gefahrenherde in Wildbächen durch ein optimales Zusammenspiel aller beteiligten Institutionen erleichtert werden.

Gültigkeitsbereich: Der dargestellte Arbeitsablauf bezieht sich nur auf Gewässer in verordneten Wildbacheinzugsgebieten, Gewässer im Zuständigkeitsbereich des Bundeswassserbauverwaltung werden davon nicht berührt.

 

Mitarbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung und die Gemeindewaldaufseher des Tiroler Forstdienstes arbeiten gemeinsam an der Gefahrenvorsorge.