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Das Portal Tirol ist das zentrale Zutrittskontrollsystem zu zahlreichen Anwendungen im Land Tirol sowie zum Portalverbund zur Verfügung. Das System steht in Tirol der Landesverwaltung, den Gemeinden, Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen sowie ausgewählten Organisationen zur Verfügung. Die Institutionen richten den einzelnen Mitarbeitern über das System den Zugriff zu Anwendungen, Registern und Informationssystemen ein welche für die täglichen Verwaltungsabläufe benötigt werden. Der Zugriff auf das System erfolgt über verschlüsselte Verbindungen. Ausgewählte Services sind auch standortunabhängig unter definierten Sicherheitsauflagen nutzbar.

Unter den Anwendungen welche für das Land Tirol von der DVT-Daten-Verarbeitung-Tirol GmbH betrieben werden befinden sich ein elektronischer Akt, Verwaltungsanwendungen, Informationssysteme und eine E-Learning Plattform. Ziel dieser Systeme ist es die Kommunikation zwischen Landesdienststellen, Bezirkshauptmannschaften und Gemeinden schneller und effizienter zu gestalten. Die Verwaltungsaufgaben über Informationssysteme abzubilden welche die Prozesse optimieren und die Verfahrensabläufe schneller und effizienter gestalten. Für Schulen stehen neben einer Verfahrensanwendungen zur Schulorganisation und dem Dienstreisewesen ein E-Learning Angebot zur Verfügung.

Über das Portal Tirol erhalten Mitarbeiter berechtigter Behörden auch Zugriff  zu Verwaltungsanwendungen im Portalverbund. Dies ist ein System welches im Rahmen der österreichischen E-Government Initiative entstanden ist. Teilnehmer sind Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung. Im Systemerbund betreiben Bundesministerien und Länder Anwendungsportale über welche Register und Informationssysteme angeboten werden. Die am Portalverbund teilnehmenden Verwaltungseinrichtungen registrieren sich an einem Stammportal, damit ihren Mitarbeitern über einen einmaligen Authentifizierungsprozess am Zutrittskontrollsystem der Zugang zu allen authorisierten Anwendungen zur Verfügung stehen. Kernelemente des Portalverbundes sind definierte Sicherheitsstandards für den Zugriff sowie Revisionen der Benutzer und Berechtigungen.

Gemäß den geltenden Anforderungen im österreichischen E-Government ist jeder einzelnen Anwendung eine Sicherheitsklasse zugewiesen. Die Sicherheitsklassen berücksichtigen den Schutzbedarf der Daten in der jeweiligen Anwendungen und regeln die definieren die notwendigen Masnahmen damit einem berechtigten Benutzer der Zugriff gewährt werden darf. Abhängig von der Sicherheitsklasse kann es sein dass eine Authentifzierung mit Benutzername und Passwort nicht ausreicht und die Anmeldung definieren notwendige Schutzmasnahmen. Die Schutzmasnahmen erstrecken sich vom Serverbetrieb über die Architektur der Anwendung und Kommunikationswege bis hin zur Registrierung und Authentifizierung der Benutzer. Abhängig von der Sicherheitsklasse eines Services wird z.Bsp. definiert dass eine Anmeldung mit Benutzername und Passwort für den Zugriff nicht ausreichen sondern eine Authentifizierung mit der Bürgerkarte erforderlich ist.

Das Portal Tirol lebt von den 8.000 Organisationen und Dienststellen welche auf mehr als 200 Anwendunge Anwendungen täglich zugreifen. Die zahlreichen Organisationseinheiten mit mehr als 100.000 Benutzern erfordern ein effizientes Identity Management System welches als untrennbarer Teil mit dem des Portal Tirol betrieben wird. Zusätzlich haben die verschiedenen Anwendungen 1100 unterschiedliche Berechtigungen welche Zielgruppenspezifisch zum Einsatz gebracht werden müssenNeben den zahlreichen Nutzern gibt es zusätzlich die Anforderung die vielen Anwendungen mit 1100 unterschiedlichen Berechtigungen punktgenau zum Einsatz zu bringen. Diese Anforderungen erfordern eine dezentrale Benutzerverwaltung welche pro Verwaltungsdomain konfiguriert und betrieben wird. Sie hat einerseits die Aufgabe jeder einzelnen Organisationseinheit nur jene Anwendungen und Berechtigungen zur Verfügung zu stellen welche zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt werden. Andererseits gibt sie jeder einzelnen Einrichtung die Möglichkeit autonom für ihre Mitarbeiter Benutzer einzurichten und gemäß ihrem Aufgabenbereich auf die einzelnen zur Verfügung stehenden Dienste freizuschalten.

Die 4,2 Millionen Requests mit 42 Gigabyte Datentransfer welche vom Portal Tirol durchschnittlich pro Tag verarbeitet werden benötigen ein stabiles, optimiertes Softwareprodukt sowie eine leistungsfähige, redundante Systeminfrastruktur. Beides sind Dienstleistungen welche mit viel Engagement und Know-How von internen Bereichen designed, entwickelt und betrieben werden.

Diensten welche über das Portal Tirol im Tiroler Gemeindenetz zur Verfügung stehen und für das Land Tirol von der DVT-Daten-Verarbeitung-Tirol GmbH entwickelt und betrieben werden sind unter anderem die Gemeindeanwendung Land Tirol, die Formular Anwendung Land Tirol, die Walddatenbank, der elektronische Flächenwidmungsplan. Weiters wird den Kunden der Zugang zu wichtigen Anwendungen im Portalverbund zugänglich gemacht welche für die Verwaltungsaufgaben der Gemeinde benötigt werden, dazu zählen unter anderem das Zentrale Melderegister, das Zentrale Gewerberegister, das Firmenbuch, das Adress-, Gebäude- und Wohnungsregister, die Grundstücksdatenbank. Für eine vollständige Auflistung aller zur Verfügung stehenden Anwendungen besuchen sie bitte im Portal Tirol den Menüpunkt Anwendungen & Dienste.

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titleEindrücke vom Portal Tirol